Ausmalbilder für zu Hause

Und was du schon immer über Osterhase, Ostereier & Co wissen wolltest.

Freust du dich schon auf Ostern? Wir helfen dir dabei, in Osterstimmung zu kommen. Hier kannst du dir Ausmalbilder mit fröhlichen Ostermotiven herunterladen und zu Hause ausdrucken:

Und falls du keinen Drucker hast, schicken wir dir die Bilder gerne per Post. Ein E-Mail mit deinem Namen und deiner Adresse an office@millennium-city.at genügt.

Was es mit Hase, Ei, Küken & Co auf sich hat

Weißt du übrigens, warum Hasen, bunte Eier, süße Küken und herzige Lämmchen die Osterzeit prägen? Wir verraten es dir.

Hase, Ei und Küken sind Fruchtbarkeitssymbole, die zum Teil schon in der Zeit vor Christus bekannt waren. So galt der Hase im alten Rom als besonders fruchtbar. Kein Wunder. Eine Häsin kann drei bis vier Mal im Jahr Hasenkinder bekommen.

Die Henne wiederum war in der germanischen Mythologie als Sinnbild der Fruchtbarkeit bekannt. Ebenfalls naheliegend, wo sie doch praktisch ständig Eier legt. Womit wir bei den Eiern sind, von denen nicht nur die Germanen, sondern auch die alten Ägypter, Babylonier und Perser wussten, dass aus ihnen neues Leben kommt.

Und wie wurden diese Traditionen zu Osterbräuchen? Das hängt mit der Zeit zusammen, in der Ostern gefeiert wird. Das Frühjahr ist ja bekanntlich die Zeit des Wachstums und der Fruchtbarkeit. Die Natur blüht auf. Neues Leben entsteht. Das veranlasste schon vor etwa 5.000 Jahren die Chinesen dazu, zum Frühlingsanfang bunt gefärbte Eier zu verschenken.

Die Christen haben also einfach die heidnischen Traditionen übernommen und zum Teil des Osterfests gemacht. Das Ei wurde dann auch zum Symbol der Auferstehung. So wie das Küken die Schale durchbricht, öffnet Jesus sein Felsengrab.

Hasen wiederum schlafen meist mit offenen Augen. So wurde ihnen angedichtet, dass sie nie entschlafen – als Metapher für das ewige Leben. Eine etwas fragwürdigere Rolle spielt da das Lamm, das schon im Judentum ein traditionelles Opfertier war. Es soll daran erinnern, dass sich Jesus für die Sünden der Welt geopfert hat.

Der Hase war freilich nicht immer der Ostereier-Lieferant schlechthin. Konkurrenz machten ihm etwa der Storch im Elsass, der Kuckuck in der Schweiz, der Fuchs oder der Hahn in Deutschland. Ja, sogar um die Kirchturmglocken ranken sich Gerüchte. Weil sie von Gründonnerstag bis zur Osternacht nicht läuten, heißt es, dass sie nach Rom fliegen und gefüllt mit Ostereiern zurückkehren, die sie „versehentlich“ über den Wiesen und Feldern ausstreuen.

Woher die Tradition des Eierpeckens kommt, ist dagegen unklar. Sie dürfte ihren Ursprung in Bayern haben. Oder in Serbien, wo man nicht nur Ostereier aneinanderschlägt, um jenes mit der härtesten Schale zu küren, sondern das Siegerei dann auch als Erinnerung bis zum nächsten Jahr aufhebt.

Fun Fact zum Schluss: Hasen können tatsächlich Eier legen. Seehasen nämlich, die ausgerechnet um Ostern herum vor der deutschen Nordseeküste laichen. In diesem Sinne: Frohe Ostern!

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